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Puer­to King – 18. März 2018

Nach vie­len ziem­lich win­di­gen und nas­sen Mei­len erreich­ten wir ges­tern Puer­to King. Dem Namen nach stellt man sich dar­un­ter einen könig­li­chen Hafen vor, zumin­dest ein Fischer­dorf, viel­leicht mit einer net­ten Hafen­k­nei­pe … aber nein, es ist viel bes­ser: Ein win­zi­ger, wun­der­schö­ner Natur­ha­fen, genau unse­re Kra­gen­wei­te. Von drei Sei­ten von dich­tem Urwald umge­ben kann man da pri­ma Ufer­lei­nen legen und das Schiff liegt bom­ben­si­cher. Kei­ne Anker­wa­che! Gute Sache, da sind sich alle einig.

Puerto King

Ein Spa­zier­gang durch den dich­ten Regen­wald wird zur spa­ßig-nas­sen Rutsch­par­tie

Der Regen hält auch am nächs­ten Tag an, aber uns nicht ab, etwas los­zu­zie­hen und die Gegend zu erkun­den. Nach dem vie­len Regen der letz­ten Tage ist die Land­schaft auf­ge­so­gen wie ein Schwamm: egal wo man hin­tritt oder -greift, über­all quatscht und spritzt es. Hier darf man nicht was­ser­scheu sein, im Gegen­teil soll­te man die kind­li­che Freu­de am Was­ser wie­der ent­de­cken, dann macht es Spaß! Dich­ter pata­go­ni­scher Regen­wald in Ufer­nä­he, Stäm­me und Äste ste­hen und lie­gen über­all, kom­plett mit Moos und Flech­ten bewach­sen. Ein Cha­os, kaum zu durch­drin­gen.

Ein paar Meter oben weicht der Wald einer offe­ne­ren Land­schaft aus von Bächen durch­zo­ge­nen Feucht­wie­sen und fel­si­gen Hügeln. Die Fels­hü­gel sind teil­wei­se steil und rut­schig und die Bäche nach dem Regen kräf­tig ange­schwol­len. Man muss sich sei­nen Weg schon suchen, gar nicht immer so ein­fach.

Pampasfuchs

Deut­lich grö­ßer als unser Rot­fuchs: der Pam­pas­fuchs Lyca­l­o­pex gym­no­cer­cus

Am Ufer ange­kom­men, folgt uns sogar ein neu­gie­ri­ger pata­go­ni­scher Fuchs noch für ein paar Meter! Erstaun­lich groß sind sie, die­se Grau­füch­se, viel grö­ßer als die bekann­ten „nor­ma­len“ Rot­füch­se oder sogar die Eis­füch­se weit im Nor­den. Da meint man zunächst für einen Moment, einen ent­lau­fen­den Schä­fer­hund vor sich zu haben. Dabei ist der Grau­fuchs noch der klei­ne­re von zwei hier vor­kom­men­den Arten! Ob der Zor­ro gris (Lyca­l­o­pex gym­no­cer­cus) wirk­lich Grau­fuchs heißt, wis­sen wir nicht, wir haben ein­fach den spa­ni­schen Namen über­setzt und mei­nen, damit für den Moment gut leben zu kön­nen.

Gale­rie – Puer­to King – 18. März 2018

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(Anmer­kung der Lek­to­rin: Lyca­l­o­pex gym­no­cer­cus trägt den deut­schen Namen Pam­pas­fuchs 😉 )

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Letzte Änderung: 05. April 2018 · Copyright: Rolf Stange
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