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HomeRei­se­be­rich­te, Foto­ga­le­rienAnt­ark­tis 2017/18 → Ant­ark­tis 15.01.-08.02.2018

Antarktis unter Segeln mit SY Anne-Margaretha

15. Januar – 08. Februar 2018

So lan­ge war es ein Traum, unter Segeln in die Ant­ark­tis zu fah­ren. Und nun ist der Traum Geschich­te. Dazwi­schen war er Wirk­lich­keit! Davon erzäh­len das Rei­se­ta­ge­buch (hier kli­cken zum pdf-Down­load, 15,6 MB), der Blog und die unten ver­link­ten Bil­der­ga­le­rien.

Ich möch­te allen ganz herz­lich dan­ken, die dazu bei­getra­gen haben, dass die­se Rei­se ein so schö­nes Erleb­nis wur­de, bei wirk­lich schö­ner Stim­mung, auch wenn der Wind hef­tig von vorn kam. Und natür­lich vor­ne­weg Skip­per / Boots­eig­ner Heinz Wutsch­ke, sei­ner Mann­schaft und sei­nem guten Schiff, der Anne-Mar­ga­re­tha, die uns sicher in die Ant­ark­tis und wie­der zurück gebracht und uns so vie­le unver­gess­li­che Erleb­nis­se ermög­licht haben.

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SY Anne-Mar­ga­re­tha

Gale­rie 1: Ushua­ia und die Dra­ke-Pas­sa­ge

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Wir brauch­ten zwar zwei Anläu­fe, bis wir wirk­lich unter­wegs waren. Dann aber brach­ten wir die Dra­ke-Pas­sa­ge schnell und glatt in drei Tagen hin­ter uns. Bes­ser geht nicht – es ist und bleibt die berüch­tig­te Dra­ke-Pas­sa­ge! Und die Über­fahrt brach­te gleich den fau­nis­ti­schen Höhe­punkt der Rei­se: sel­te­ne Schwert­wa­le vom Typ D auf offe­ner See.

Gale­rie 2: Die Süd­s­het­land Inseln

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Decep­ti­on Island war unser ers­ter Anlauf­punkt. Immer­hin gibt es dort für so klei­ne Schiff­chen wie die Anne-Mar­ga­re­tha den bes­ten Anker­platz weit und breit! Und etwas Erho­lung war nach der Über­fahrt natür­lich ange­sagt. Und ers­te Ein­drü­cke. Nun ist Decep­ti­on Island land­schaft­lich ja nicht gera­de reprä­sen­ta­tiv für die Ant­ark­tis, aber trotz­dem span­nend mit den düs­te­ren Land­schaf­ten. Das Wet­ter pass­te! Dazu kamen ers­te Begeg­nun­gen mit ant­ark­ti­schen Tie­ren und Sta­tio­nen (die Base Decep­ci­on gehört ja auch nicht gera­de zu den stän­dig besuch­ten Ant­ark­tis-Sta­tio­nen. Umso inter­es­san­ter war es, die­se Mög­lich­keit zu bekom­men).

Auf Living­ston Island kamen wir der Ant­ark­tis dann schon deut­lich näher: wei­te Glet­scher, eine ers­te Pin­guin­ko­lo­nie und See-Ele­fan­ten.

Gale­rie 3: Enter­pri­se Island und Wil­hel­mi­na Bay

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Hier, wo ande­re Schif­fe meis­tens nur durch­fah­ren, ver­brach­ten wir wir zwei Tage! Und es hat sich gelohnt. Auch wenn das zunächst eher den Umstän­den geschul­det als geplant war, aber wer wür­de den ruhi­gen Lie­ge­platz neben dem alten Wal­fang­schiff­wrack mis­sen wol­len, in die­ser schö­nen Land­schaft, mit schimp­fen­den Anti­po­den­see­schwal­ben als Nach­barn? Die Fahrt in den Bei­boo­ten um die Insel? Die Buckel­wa­le, und den lan­gen Auf­ent­halt auf die­ser win­zi­gen, namen­lo­sen Insel? So vie­le sagen immer »hier könn­te ich Stun­den sit­zen­blei­ben und ein­fach nur gucken.« Aber fast nie wird es gemacht. Wir taten genau das und haben es genos­sen. Schö­ner wird es ja auch nicht. Land­schaft, Wet­ter … es hat ein­fach alles gepasst.

Die anschlie­ßen­de Fahrt durch die Wil­hel­mi­na Bay mit dut­zen­den von fut­tern­den und schlum­mern­den Buckel­wa­len gehört frag­los auch zu den Erleb­nis­sen, die kei­ner der Anwe­sen­den wie­der ver­ges­sen wird.

Gale­rie 4: Para­di­se Har­bour bis Mel­chi­or Islands

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Bei Water­boat Point hat­ten wir erst­mals die Chan­ce, ant­ark­ti­sches Fest­land zu betre­ten. Mit etwas gutem Wil­len ist das so, zumin­dest bei Nied­rig­was­ser  unglaub­lich, sich vor­zu­stel­len, dass dort mal zwei Leu­te in einer Hüt­te über­win­tert hat­ten, die pri­mär aus einem umge­dreh­ten Boot bestand. Des­halb heißt das auch immer noch Water­boat Point. Da haben es die Chi­le­nen deut­lich kom­for­ta­bler, die den Süd­som­mer dort in ihrer Sta­ti­on ver­brin­gen. Mit wei­ßen (!) Esel­spin­gui­nen in der Nach­bar­schaft.

Ech­ten Kon­ti­nent mit allem drum und dran gab es dann in Para­di­se Har­bour bei Almi­ran­te Brown. Port Lock­roy brach­te zunächst ein­mal viel Wind und daher einen etwas unfrei­wil­li­gen Pau­sen­tag an Bord. Dafür hat­ten wir am Tag dar­auf umso schö­nes Wet­ter und konn­ten viel Zeit bei den Esel­spin­gui­nen auf Jou­g­la Point ver­brin­gen und einen kur­zen Besuch im »leben­den Muse­um« von Port Lock­roy machen.

Bei der Fahrt durch dem Neu­may­er Chan­nel konn­te man trotz herr­lichs­ten Wet­ters schon etwas weh­mü­tig wer­den, denn die Fahrt­rich­tung war … nach Nor­den. Der letz­te ant­ark­ti­sche Halt war dann bei den Mel­chi­or Islands. Klein, aber fein. Sehr fein.

Gale­rie 5: Dra­ke-Pas­sa­ge und Tier­ra del Fue­go

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Spä­tes­tens bei die­ser zwei­te Que­rung der Dra­ke-Pas­sa­ge wur­de jedem klar, war­um sie mehr berüch­tigt als berühmt ist. Es fing pri­ma an, mit Son­ne und einem rich­ti­gen »Dra­ke Lake«, also Wind­stil­le. Aber der Wind hat­te wohl nur Pau­se gemacht, wir beka­men ihn dann vier Tage lang hef­tig von vorn. Das vol­le Pro­gramm. Auch das war auf sei­ne Art ein ganz eige­nes Erleb­nis. Man­che ent­deck­ten den See­mann in sich und waren kaum vom Steu­er­rad weg­zu­krie­gen. Ande­re hiel­ten sich zunächst lie­ber am Eimer­chen fest … aber irgend­wann konn­te der See­gang uns nichts mehr anha­ben.

Die Chi­le­nen woll­ten uns nicht so wirk­lich haben, aber dafür beka­men wir die bes­te Del­fin­show über­haupt. Ein sehr guter Tausch! Nach­dem es im Bea­gle-Kanal noch mal rich­tig win­dig gewor­den war, bil­de­te der Aus­flug nach Har­ber­ton den guten Abschluss. Grü­ne Land­schaf­ten, blau­er Him­mel, wei­ße Wol­ken. Sehr schö­ne Land­schaf­ten und mit Har­ber­ton ein inter­es­san­tes Ziel, um die Fahrt schön abzu­run­den.

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Letzte Änderung: 01. März 2018 · Copyright: Rolf Stange
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