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Panoramen: Cape Royds

Ein vir­tu­el­ler Rund­gang zu Kap Royds / Cape Royds (2015):
Shack­le­tons Hüt­te von der Nim­rod-Expe­di­ti­on

Viel Spaß beim Schau­en, wir freu­en uns über Feed­back und Wei­ter­ga­be des Links!

Pan­ora­men Kap Royds / Cape Royds
als vir­tu­el­ler Rund­gang / Pan­ora­ma­tour

Hin­weis

Man kann auch die gesam­te Tour auto­ma­tisch durch­lau­fen las­sen. Den Ton kann man über den But­ton oben rechts aus­schal­ten, die Info-Tex­te las­sen sich eben­falls ein­zeln aus­schal­ten. Die Pano-Tour funk­tio­niert auch auf dem iPad und ande­ren ver­gleich­ba­ren Tablets, wenn das Gerät genü­gend Pro­zes­sor­power hat und das Betriebs­sys­tem aktu­ell genug ist. Auf Desk­top-Sys­te­men kann es statt mit HTML5/WebGL auch via Flash ange­zeigt wer­den.

Und wem es gefällt, kann den Pano-Link gern wei­ter­ge­ben oder selbst ver­lin­ken 🙂

Pan­ora­men

  1. Kap Royds 1: Mount Ere­bus
  2. Kap Royds 2: Ade­lie­pin­gui­ne
  3. Kap Royds 3: Ther­mo­me­ter­hüt­te
  4. Kap Royds 4: Pony Lake
  5. Kap Royds 5: Ponystall
  6. Kap Royds 6: Nim­rod-Hüt­te, Ein­gang
  7. Kap Royds 7: Nim­rod-Hüt­te, Innen­raum 2
  8. Kap Royds 8: Nim­rod Hüt­te, Shack­le­tons Zim­mer
  9. Kap Royds 9: Nim­rod Hüt­te, Haupt­raum

Im Fol­gen­den wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen zu den ein­zel­nen Pan­ora­men:

Kap Royds 1: Mount Ere­bus

Das Kap Royds liegt im McMur­do Sound tief im inne­ren Ross­meer. Es ist ein klei­ner Land­vor­sprung auf der West­sei­te von Ross Island, am Fuß des berühm­ten Vul­kans Mount Ere­bus. Der Mount Ere­bus wur­de wäh­rend der Nim­rod-Expe­di­ti­on erst­ma­lig bestie­gen.

Sämt­li­ches Gestein ist vul­ka­ni­schen Ursprungs. Bei kla­rer Sicht hat man einen guten Blick über den McMur­do Sound auf das Tran­s­ant­ark­ti­sche Gebir­ge.

Kap Royds 2: Ade­lie­pin­gui­ne

Hier, auf 77°33′ Grad süd­li­cher Brei­te (und, um voll­stän­dig zu sein, 166°9′ Ost), wächst nichts mehr. Bio­lo­gen mögen mit der Lupe noch die eine oder ande­re Flech­te fin­den, aber die Land­schaft ist vege­ta­ti­ons­frei, stei­nig und äußerst karg.

Den­noch ist das Kap Royds nicht ohne Leben: hier befin­det sich eine Kolo­nie Ade­lie­pin­gui­ne. Dabei han­delt es sich um die süd­lichs­te Kolo­nie die­ser Art über­haupt. Für frü­he Ent­de­cker wie Shack­le­ton bedeu­te­te dies einen zuver­läs­si­gen Zugang zu fri­scher Nah­rung im Som­mer. Der klei­ne See wird zumin­dest zeit­wei­se und wenigs­tens für die Pfer­de Trink­was­ser gelie­fert haben. Die Trink­was­ser­ver­sor­gung in einer so fels­wüs­ti­gen Land­schaft kann durch­aus Pro­ble­me berei­ten, zumal wenn man Pfer­de zu ver­sor­gen hat.

Kap Royds 3: Ther­mo­me­ter­hüt­te

Wir nähern uns lang­sam, aber sicher der berühm­ten Hüt­te, die Shack­le­ton im Rah­men sei­ner Nim­rod-Expe­di­ti­on bau­en ließ. Anfang Febru­ar 1908 erreich­te das Schiff Nim­rod das Kap Royds, auf das die Wahl gefal­len war, nach­dem Hut Point, etwas wei­ter süd­lich und Stand­ort von Scotts frü­he­rer Dis­co­very Expe­di­ti­on (an der Shack­le­ton teil­ge­nom­men hat­te), sich wegen der Eis­be­din­gun­gen als unzu­gäng­lich her­aus­ge­stellt hat­te.

Ein paar Meter von der Hüt­te ent­fernt steht die Ther­mo­me­ter­hüt­te mit eini­gen meteo­ro­lo­gi­schen Mess­in­stru­men­ten. Das ist unser Stand­ort für die­ses Pan­ora­ma.

Kap Royds 4: Pony Lake

Nun ste­hen wir ein paar Meter nord­west­lich der Hüt­te. Wir haben einen guten Blick auf den klei­nen See, Pony Lake genannt. Die Nord­sei­te der Hüt­te, die wir von hier aus sehen, ist mit Wän­den aus auf­ge­sta­pel­ten Pro­vi­ant­kis­ten erwei­tert. Dort befan­den sich die Stäl­le für die Ponies, die Hun­de­hüt­ten sowie die Gara­ge für das „Auto“, das Shack­le­ton tat­säch­lich mit in die Ant­ark­tis gebracht hat­te. Eine gro­ße Erfolgs­ge­schich­te war es aber nicht.

Kap Royds 5: Ponystall

Ein nähe­rer Blick auf den „Stall“, in dem die Ponies 1908 über­win­ter­ten. Von zehn Ponies über­leb­ten letzt­lich nur vier, bis Shack­le­ton und drei wei­te­re Män­ner Ende Okto­ber 1908 die gro­ße Fahrt nach Süden began­nen. Sie erreich­ten 88° 23′ S, weni­ger als 100 Mei­len vom Süd­pol ent­fernt. Nah­rungs­man­gel zwang sie zur Umkehr.

Zu die­ser Zeit leb­te kei­nes der Ponies mehr. Die meis­ten waren schon am Kap Royds gestor­ben, weil sie vul­ka­ni­schen Sand gefres­sen hat­ten. Von den vier Ponies, die die Süd­rei­se mit begon­nen hat­ten, starb das letz­te („Socks“) beim Sturz in eine Glet­scher­spal­te auf dem Beard­mo­re-Glet­scher.

Kap Royds 6: Nim­rod-Hüt­te, Ein­gang

Nun haben wir die hei­li­ge Hal­le der Nim­rod-Hüt­te betre­ten. Sie ist eine der vier berühm­ten his­to­ri­schen Hüt­ten im Ross­meer, zusam­men mit Kap Ada­re (Borch­g­re­vink), Hut Point (Scott/Discovery) und Kap Evans (Scott/Terra Nova). Im Ver­gleich zur Hüt­te am Kap Evans ist sie klei­ner und schlich­ter gebaut.

Im Ein­gangs­be­reich hat­te der Geo­lo­ge Dou­glas Maw­son noch ein klei­nes Labor, das aber meis­tens zu kalt war, um genutzt zu wer­den.

Kap Royds 7: Nim­rod-Hüt­te, Innen­raum 2

Fast alle der 13 Über­win­te­rer schlie­fen im gro­ßen Haupt­raum der Hüt­te, wobei die Kojen von leich­ten Trenn­wän­den abge­trennt waren, um ein klein wenig Pri­vat­sphä­re zu schaf­fen. Die­se Trenn­wän­de wur­den spä­ter ent­fernt. Im Gegen­satz etwa zu Scotts Expe­di­tio­nen wur­de bei der Unter­brin­gung und im täg­li­chen Leben kein Unter­schied zwi­schen Offi­zie­ren und Mann­schaft gemacht.

Mit 10×5.8 Metern Grö­ße war die Hüt­te für 13 Män­ner nicht gera­de über­di­men­sio­niert.

Kap Royds 8: Nim­rod Hüt­te, Shack­le­tons Zim­mer

Shack­le­ton selbst hat­te ein klei­nes Zim­mer­chen für sich, das er bei Bedarf aber auch an ande­re Teil­neh­mer abtrat. So fand Phil­ip Brock­lehurst dort etwas Ruhe, als man ihm nach der Erst­be­stei­gung des Mount Ere­bus sei­ne erfro­re­nen Füße hat­te ope­rie­ren müs­sen.

Zur Zeit der Auf­nah­me (2015) wur­de die­ses Zim­mer reno­viert bezie­hungs­wei­se dien­te als Lager. Viel­leicht ergibt sich irgend­wann eine Gele­gen­heit, die­ses Zim­mer noch ein­mal im „Ori­gi­nal­zu­stand“ zu foto­gra­fie­ren.

Kap Royds 9: Nim­rod Hüt­te, Haupt­raum

Hier spiel­te sich das täg­li­che Leben ab: Der gro­ße Ofen hielt die Hüt­te warm, hier wur­den die Mahl­zei­ten zube­rei­tet, man sieht beim Ofen den Küchen­be­reich. Hin­ter dem Ofen hat­te der Bio­lo­ge Mur­ray einen klei­nen Arbeits­be­reich.

Vie­le ori­gi­na­le Arte­fak­te geben noch einen guten Ein­druck von der Über­win­te­rung. An der Decke hän­gen noch alte Schlit­ten.

Älte­re Pan­ora­men von Kap Royds / Cape Royds (2013)

Zunächst ein paar Land­schafts­ein­drü­cke vom Cape Royds im McMur­do Sound. Die Ade­lie­pin­guin­ko­lo­nie dort, die in den ers­ten bei­den Pan­ora­men sicht­bar ist, ist die süd­lichs­te über­haupt, inmit­ten einer recht düs­ter wir­ken­den Land­schaft aus Vul­kan­ge­stein am Fuß des Mount Ere­bus.

Kein 360°-Panorama, funk­tio­niert nur mit dem Flash-Play­er, auf mobi­len Gerä­ten zum Bei­spiel mit dem → Puf­fin-Brow­ser.

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Die Hüt­te am Kap Royds wur­de von Ernest Shack­le­ton wäh­rend sei­ner Nim­rod-Expe­di­ti­on (1907-09) als Basis­la­ger errich­tet. Im Okto­ber 1908 began­nen Shack­le­ton und 3 wei­te­re Män­ner, dar­un­ter Frank Wild, den Marsch zum Süd­pol, muss­ten aber wegen Nah­rungs­mit­tel­man­gel 180 km vor ihrem Ziel umkeh­ren. Wäh­rend der Expe­di­ti­on wur­de u.a. der Mount Ere­bus erst­ma­lig bestie­gen.

Eigent­lich woll­te Shack­le­ton lie­ber nach Hut Point etwas wei­ter süd­lich, was von der Distanz zum Süd­pol her vor­teil­haft gewe­sen wäre. Das ließ das Eis bei der Anrei­se aber nicht zu.

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Letzte Änderung: 03. Juni 2018 · Copyright: Rolf Stange
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